Dirigent

Kurzprofil über Volker Eissele

Volker Eissele, Jahrgang 1964, begann seinen musikalischen Lebensweg im Alter von 6 Jahren mit der Blockflöte. Nach einer Grundausbildung auf der Klarinette sammelte er erste Erfahrungen im Musikverein Stetten im Remstal, bei dem er auch mehr als 10 Jahre aktiv war. Blockflöte, Klarinette, Saxofon und inzwischen auch Schlagzeug zählen zu seinem Instrumentarium.

1976 trat er dem Städtischen Orchester Waiblingen bei. Dort wirkte er zunächst im Jugendorchester und später im Großen Blasorchester unter MD Phillip Sonntag, Professor Richard Zettler, MD Frank Greiner und MD Manfred Heidler als Solo-Klarinettist mit. Außerdem war er als Lehrer für Klarinette und Saxophon bei der dortigen Musikschule angestellt.

Nach der Dirigentenprüfung im Jahr 1984 bekam er die Leitung des Städtischen Jugendor-chesters Waiblingen übertragen. Weitere Stationen auf seinem Weg zum Cannstatter Bläserkreis waren: die Stadtkapelle Freiberg am Neckar, der Musikverein Beutelsbach, der Musikverein Ebersbach/ Fils sowie die Stadtkapelle Heimsheim.

Ausbildung, Studien und Seminare unter anderem bei Prof. Richard Zettler, Harry Bath, Klaus-Peter Bruchmann, Prof. Otto Deppert, Dr. Leon Bly, Prof. Felix Hauswirth, Michael Stecher und Prof. Johann Mösenbichler.

Neben seinen Erfahrungen in der Blasmusik hat Volker Eissele noch Jazz-Einflüsse durch die Leitung einer Dixieland-Band sowie mehrjährige Chorerfahrung in sein musikalisches Profil aufgenommen.
  
Was ist Volker Eissele bei der musikalischen Arbeit wichtig?  
  
Er legt großen Wert auf die klangliche Ausgestaltung des Blasorchesters. Volker Eissele liebt sowohl eine kraftvolle, rhythmische und harmonische Tonsprache als auch die ausgeprägte Gestaltung von lyrischen Passagen.
Stilgerechte Interpretation und Motivation zur Spielfreude sind weitere Schwerpunkte. Wenn innerhalb des Orchesters diese Freude spürbar ist, lässt sich diese positive Stimmung auch auf das Publikum übertragen.

Wo soll der musikalische Weg des Cannstatter Bläserkreises mit ihm hingehen?  

Nicht nur Noten spielen, sondern den musikalischen Inhalt zu vermitteln und musikalisch mit dem Orchester umzusetzen, ist sein erklärtes Ziel. Abwechslungsreiche Programme mit einem roten Faden, die Musiker und Zuhörern begei-tern und andererseits durch das Verlassen von ausgetretenen (Blasmusik-) Pfaden neue Impulse und Klänge mit sich bringen, sind sein Anliegen.

Der Cannstatter Bläserkreis soll in der oberen Oberstufe etabliert werden und langfristig ist auch die Höchststufe nicht gänzlich ausgeschlossen. Dabei hat die musikalische Sinnvermittlung und Spaß am gemeinsamen Musizieren immer die höchste Priorität.

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