Rückblick 2010


Rund um den Kirchturm in Bad Cannstatt

17. Juli 2010: Schon Tradition ist das Gemeindefest der katholischen Liebfrauengemeinde in Bad Cannstatt. Der CBK untermalte das Gemeindefest ab 15.30 Uhr. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so konstant wie an den Tagen davor, so dass die Musik aufgrund Dauerregen ab 17 Uhr endete. Mehr Bilder finden Sie unter "Bildergalerien".

 

 


Sommerfest in der Stephanusgemeinde

Am Sonntag, 27. Juni feierte die Stephanusgemeinde in Stuttgart-Bad Cannstatt ihr 50-jähriges Jubiläum. Der Cannstatter Bläserkreis war hier zum ersten Mal zu Gast und untermalte das schöne Sommerfest ab 18 Uhr.


Konzert im Kurpark Bad Cannstatt

13. Juni 2010: Der Auftritt des CBK am Sonntag in der Konzertmuschel bildete den Auftakt der Kurparkkonzertreihe verschiedener Musikvereine.


Fronleichnam in Bad Cannstatt

3. Juni 2010: Der Cannstatter Bläserkreis untermalte den Fronleichnams-Gottesdienst der Liebfrauengemeinde in Bad Cannstatt. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht so, so dass die Prozession nicht stattfinden konnte. Der Gottesdienst wurde nach St. Peter verlegt. 


Maibaumfest in Bad Cannstatt

30. April 2010: Gemeinsam mit den Cannstatter Vereinen gestaltete der Cannstatter Bläserkreis das Maibaumfest auf dem Marktplatz in Bad Cannstatt.


Probennachmittag für Unterhaltungsmusik

17. April 2010: Am Samstag fand im Ferienwaldheim Steinhaldenfeld unser Probennachmittag statt. Wir probten neue und alte Stücke aus der Unterhaltungsmappe.


CBK-Mitgliederversammlung 2010 - Dirigentenwechsel geglückt

Foto links: Der Vorstand 2010 v.l.Stefanie Rösch, Gerhard Armbruster, Thomas Fessele, Inge Weissing, Clemens Wochner-Luikh, Volker Eissele, Ilka Fessele, Ulrich Förderer, Anette Bantel
Foto mitte: Jubilare v.l. Anton Merz, Herbert Breimaier, Thomas Fessele, Udo Tottmann.
Foto rechts: Das Holzbläserensemble spielt Franz Watz.

19. März 2010: Die ordentliche Mitgliederversammlung des Cannstatter Bläserkreises fand bereits zum dritten Mal im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Steinhaldenfeld statt. Die Versammlung wurde durch ein Holzbläserensemble aus den Reihen des CBK mit einem Ausschnitt aus dem Divertimento von Franz Watz eröffnet.

Für 50 Jahre geehrt
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Gerhard Armbruster folgten die Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit zum Cannstatter Bläserkreis und dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. Die Ehrungen von Seiten des Blasmusikverbands wurden vom 1. Vorsitzenden des Kreisverbands Stuttgart-Filder Eberhard Krause durchgeführt. Die aktiven Musiker Stephan Krauss, Herbert Breimaier und Udo Tottmann wurden für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft im Blasmusikverband ausgezeichnet. Die Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Joachim Welling und für 30 Jahre Anton Merz. Für zehn Jahre Mitgliedschaft im CBK wurde Andrea Schneider geehrt.

Rückblicke und Ausblicke 2010 
Im Anschluss daran folgten die Berichte der Vorstandschaft. Gerhard Armbruster erwähnte die Höhepunkte des vergangen Jahres. Nach einem erfolgreichen Probenwochenende in der Musikschulakademie Schloss Kapfenburg fand im Mai das Abschiedskonzert des bisherigen Dirigenten Ralf Göltenbodt statt, der nach 18 Jahren den Taktstock beim Bläserkreis niederlegte und ins Posaunenregister wechselte.

Im Juli war ein wichtiges Ereignis die Wahl des neuen Dirigenten. Die Wahl fiel auf Volker Eissele, der die Leitung des Orchesters nach den Sommerferien übernahm. Mit Volker Eissele spielten der CBK beim Traditionsmorgen am Samstag der Volksfesteröffnung, gemeinsam mit den angereisten Freunden der Bundesmusikkapelle Brandberg aus dem Zillertal/Tirol. Am Sonntag waren beide Kapellen beim traditionellen Volksfestumzug dabei. Beim erfolgreichen Kirchenkonzert im Dezember in der Liebfrauenkirche zeigte das Orchester sein Können unter neuer Leitung. Im Februar dieses Jahres gab der Bläserkreis ein weiteres, gelungenes Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche im Sommerrain. Armbruster dankte Göltenbodt und Eissele für die geleistete Arbeit im vergangen Jahr und lobte Eissele „als würdigen Nachfolger“. Weitere Auftritte des Bläserkreises waren unter anderem das Maibaumfest auf dem Cannstatter Marktplatz, das Kurkonzert in der Konzertmuschel des Kursaals, der Festumzug in Plüderhausen, die Gestaltung von Gottesdiensten und eine Musikerhochzeit.

Die nächsten Auftritte des CBK werden das Maibaumfest am 30. April auf dem Cannstatter Marktplatz sowie verschiedene Feste, unter anderem ein selbst veranstaltetes Sommerfest im Probenlokal in Steinhaldenfeld sein. Armbruster dankte den Vorstandskollegen für die Arbeit im vergangen Jahr, das vor allem durch die Dirigentenauswahl geprägt war.

Der Geschäftsführer Uli Förderer konnte für das vergangene Jahr wie immer ein einwandfrei geführtes Kassenbuch vorlegen. Er dankte ebenfalls den Kollegen der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und allen Musikern und Helfern für die geleistete Arbeit in den letzten 12 Monaten.

Den Bericht des Dirigenten übernahm dieses Jahr erstmalig Volker Eissele. Er lobte die „musikalische Substanz, die Bereitschaft neue Dinge auszuprobieren und den schönen persönlichen Umgang im CBK“. Er berichtete aus seiner Sicht über sein erstes halbes Jahr beim Bläserkreis und schloss mit den Worten „es macht viel Spaß!“

Vorstand komplett 
Im Anschluss an die Berichte stand die Wahl des zweiten Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Hier wurde der 41-jährige Saxofonist Thomas Fessele ins Amt gewählt. Mit dem Dank an alle Mitglieder beendete Gerhard Armbruster die diesjährige Mitgliederversammlung.


Emotionen in Heilig-Kreuz

21. Februar 2010: Der CBK veranstaltete am Sonntag, den 21.02.2010 in der Heilig-Kreuz-Kirche in Stuttgart-Sommerrain eine zweite Auflage seines Kirchenkonzerts aus dem Dezember. Rund 250 Zuhörer erlebten in der schönen Kirche einen emotionalen Abend mit Werken sinfonischer Blasmusik.

Ein besonderes Highlight des Konzerts bildete das Werk "Helena und Sybilla", auch unter dem Namen "Die Hexe und die Heilige" bekannt. Der Komponist Steven Reineke ließ sich durch ein Buch von Ulrike Schweikert zu dieser Komposition inspirieren.

Die Geschichte: In Ellwangen wurden im Jahre 1588 Zwillingsmädchen geboren. Während die tugendhafte Helena ins Kloster geht, wird ihre eigenwillige Zwillingsschwester Sibylla Hebamme in Leonberg. Danach kehrt Sibylla zurück nach Ellwangen und lernt die dunklen Geheimnisse der Mächtigen kennen und wird zur Gefahr. Die Häscher der Inquisition rüsten zur Jagd. Der Roman von Ulrike Schweikert ist in seiner Gesamtheit frei erfunden, beruht aber auf historischen Tatsachen und auch die Schauplätze wurden genau rekonstruiert. So spielen Szenen in der historischen Altstadt von Leonberg und Ellwangen. Da Sibylla die Mächtigen durchschaut, wird sie verfolgt und angeklagt. Nach der Folter steht Sibylla kurz vor dem Scheiterhaufen, doch da befreit Helena ihre Schwester aus dem Kerker und geht statt Sibylla selbst dort hin. Dieses engelhafte Verhalten wird für Helena jedoch zum Martyrium, denn Sie hält die Qualen nicht mehr aus. Mit den letzten Takten stirbt Helena in den Armen Ihrer Schwester Sibylla.

Steven Reineke, Jahrgang 1970, schuf mit diesem Werk ein höchst emotionales Wechselbad der Gefühle. So gegensätzlich die Charaktere der Zwillingsschwestern sind, so gegensätzlich ist auch die kompositorische Umsetzung. Das sehr gelungene programmatische Werk beginnt mit dunklen, mystischen Klängen, die auf gregorianischen Chorälen im wechselnden Metrum beruhen. Diese Gregorianik geht über in ein zartes Oboen-Solo – das Thema der Klosterschülerin Helena. Diese Melodie wird alsbald kontrastiert von einem gewaltigen und dramatischen tutti. Dieses tutti wirkt wie „O Fortuna“ aus der Carmina Burana. Darauf folgt Sibyllas Thema im stark rhythmisch geprägten 5/4 Takt, so wie das Leben von Sibylla im Roman beschrieben wird: immer in Bewegung, Aufbruchstimmung und Engagement, aber auch Kampf ums Leben und Überleben.


 

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